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2013 - Jahresrückblick in Bildern

Das Jahr begann mit der Fortsetzung meines Berufspraktikums bei einem Reiseveranstalter in Düsseldorf. Hotelstammdatenpflege. Hab ich verdammt gerne gemacht.

Wir gingen ein letztes Mal über eines unserer Wahrzeichen: den Tausendfüssler

Karneval als Mann brachte keine neuen Erkenntnisse, ausser, dass man trotzdem angebaggert wurde

Im März darf ich ein paar Tage Ski fahren

Und Ostern fahren wir 5 Tage nach Wien, hier die Damen in der Wiener Hofburg und Genuss im Cafe Hawelka


Der Frühling kommt endlich und wir geniessen unsere neue Errungenschaft: den Garten

Ich schaffe meine Prüfung zur Tourismuskauffrau, die schriftliche Prüfung über war ich so krank wie schon lange nicht mehr und ausserdem legt sich der Sohn mit einer Gürtelrose dazu. Die mündliche Prüfung absolviere ich mit sehr gut, Gesamtnote gut.

Da, wo wir wohnen, ist es ab Mitte Mai echt anstrengend: Neue Fassade und pünktlich zum Ferienbeginn wird der komplette Dachstuhl erneuert. Ratet, wer im Dach wohnt. Ende erst zum Schulbeginn Ende August.

Ich erfülle mir einen Traum und verreise seit Ewigkeiten mal wieder mit dem Rucksack und ganz weit weg: Südamerika. Venezuela, Guyana und Surinam. Und einen Tag Brasilien und Trinidad und Tobago.

Zuerst ging es in den Canaima Nationalpark, zum Salto Angel. Höchster Wasserfall der Welt. Fotos folgen. Danach:
6 Tage Trekking auf den Mt. Roraima, der rechte im Bild. Schlafen im Zelt, Flussüberquerungen, Klettern, Kraxeln. Stundenlang durch die brüllheisse Grand Sabana wandern und von Puripuris zerstochen werden. Dauernd Wasser von unten, von oben. Der Abstieg ohne meine Wanderschuhe. Mit Magen-Darm. Hört sich schlimm an? War das Beste, was ich seit der Geburt meiner Kinder erlebt habe. Ich habe einen 3000er bestiegen, besser noch: einen Tafelberg, einen der ältesten auf unserer Erde und habe oben eine vergessene Welt gesehen. Hierzu kommen noch demnächst extra Fotos.



Unser Camp auf dem Roraima

Danach ging es über Boa Vista, Brasilien per Taxi nach Lethem, Guyana. Von da aus per Flug nach Georgetown, Hauptstadt von Guyana. Der einzige Beweis, ausser meinem Stempel im Pass, dassich in Brasilien war (ich komme definitiv wieder, auch wenn die Taxifahrer wirklich unfreundlich waren!)

Jaja, viele haben Angst bei diesem Anblick, aber ich fand es toll!

Georgetown fand ich beim 1. Mal bezaubernd. Überall meterhohe Seerosen, Reggea-Musik, nette Taxifahrer, ein freies Lebensgefühl im Vergleich zum sozialistischen Venezuela.



Und dann kamen wir nach Paramaribo, Hauptstadt von Surinam. Unesco Weltkulturerbe, europäischer "Zuch druff" (die Post kam an, aus Venezuela die nie bis heute). Melting Pott aller Religionen, Indionesier, Chinesen, Kariben, Amerindians und Europäer. Und wir mittendrin, einzige Deutsche, man wollte sich mit uns unterhalten, weil man noch nie mit einem Deutschen sprach. Wenige Franzosen. Nette Franzosen, die deutsch und englisch radebrechten mit uns. Ein großes Fest zum 150 Jahre- Immigration-Tag, weswegen keine Tour ins Landesinnere ging. Aber wir tollerweise die Stadt in einem einzigen Partyrausch erlebten. Tagsüber war es dafür ausgestorben und ruhig.





Parbobier. Hier ausgegeben von einem anderen Restaurantbesucher, weil wir aus Deutschland kamen. Einfach so. Und mir fiel auch ein, warum ich dieses Logo kannte....auf unzähligen Hollandtrips schon öfters mal in Holland getrunken. Ohne zu wissen,woher das eigentlich kam.

Nach 2 Tagen fuhren wir mit einem Minibus die surinamesische Küste entlang zurück nach Guyana. Und besuchten den nächsten Wasserfall, Kaieteur. Der höchste "One single drop Waterfall of the world". Also ohne Abbruchkanten und Kaskaden zwischendrin, was andere Wasserfälle haben. Diese Landschaft tief im Guyanischen Dschungel hat mich fasziniert. Sehr wenige Touristen, weil man entweder mit einer Cessna fliegen oder 6 Tage durch den Regenwald wandern muss.




Man kann bis an die Abbruchkante herangehen, dort sitzen und ca 300m in die Tiefe schauen. Es herrschte absoluter Frieden an diesem Ort. Nur das Rauschen des Kaieteur. Der Potaro fliesst einfach weiter und stört sich nicht daran, dass man dort sitzt. Das Wasser nannten wir Cola-Wasser.


Nach diesem Sonntagsausflug der anderen Art reisten wir ins Landesinnere von Guyana, und zwar ins Iwokrama Rainforest Resort. Hitze, Stille, Regenwald. Tropisches Klima, klassisch. Nachmittags wurde es so heiß und drückend, dass man eigentlich nur ermattet auf dem Bett liegen konnte. Dann regnete es und es war wieder nur noch heiss. Wir sahen Black Spider Monkeys, Krokodile, Schlangen, ich sah das Hinterteil eines Jaguars. Ein Iguana stürzte sich neben uns ins Wasser. Eine Schildkröte lief einfach über die Straße. Vögel, nein, Papageien flogen über uns hinweg. Wir hörten Brüllaffen. Und hörten Stille.



Die Hauptstraße durch Guyana. Ja,wirklich. Man gewöhnt sich an das Dauergehoppel. Die Stoßdämpfer interessieren einen irgendwann auch nicht mehr. Man überlegt nur, wie man das brasilianische Dauerschnulzengedudel des Mitfahrers überlebt, das er freundlicherweise von seinem Handy für alle abspielt.

Zurück nach Caracas mussten wir über Trinidad und Tobago. Man kommt aus Guyana nur über Trinidad zurück in die Venezulanische Hauptstadt. Wahrlich, die Guyanas sind nicht leicht zu bereisen. Auch nicht gerade supergünstig wie im sonstigen Südamerika. Aber ein Gutes hatte der 24 stündige Aufenthalt auf Trinidad: Endlich Strand, einmal im Meer baden. Leider nur für ein paar Stunden, dafür mit umso mehr Genuß. Wir buchten eine Inselrundfahrt direkt am Flughafen. Eine tolle Insel, nicht besonders touristisch, sogar hier an der berühmten Maracas Bay waren überwiegend Einheimische und man wurde in Ruhe gelassen. Das Opernhaus von Port-of-Spain ist legendär. Fast wie Sydney!


Nach einer Nacht am Flughafen POS flogen wir morgens zurück nach Caracas. Dort hatten wir noch ein paar Stunden Zeit, uns die Stadt anzuschauen. Eine reine Touristenbusfahrt gab es nicht. Rudimentäre touristische Ansätze hier....aber wir nahmen einfach ein Taxi. Was nicht so einfach war, denn Taxifahrer kennen nicht unbedingt die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt. Wir wurden ungefähr 5x am Präsidentenpalast vorbeigefahren, dafür wunderte sich der Taxifahrer, dass wir unbeding zur Universität wollten, welche ein unglaubliches Weltkulturerbe hütet. Und zwar Kunstschätze. Wie zum Beispiel ein echter Fernand Leger. Zum Dranlehnen und Anfassen.

Hans Arp Statuen



Und das Ganze in einer unglaublichen Architektur. Hier rund um das grosse Auditorium, in dem eine Deckenkonstruktion von Calder vorzufinden ist, aber aufgrund Semesterferien geschlossen war. Auch flirten mit dem Hausmeister half nicht.



Caracas.....keine schöne Stadt. 8 Millionen Menschen, Beton, Kriminalität und südamerikanische Armut. Gut, dass wir dort waren in den letzten Stunden unserer Reise. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, auch wieder als einzige Touristen an einem Plaza Bolivar zu sein. Diesen Platz gibt es in Südamerika zig Mal. Simon Bolivar, der große Befreier. Hier bin ich, eine unglaublich tolle Reise hinter mir.

Wir sind Schule und Gymnasium


Das Jahr geht weiter mit Genuss in Düsseldorf

Ich bekomme endlich eine Spülmaschine und einen Wasserhahn in der Küche

Zum ersten Mal getan: Jägermeister vom Büdchen auf ex und danach in die Bücherlesung von Meike Winnemuth


Mein Lieblingsbuch des Jahres

Jahresende, Weihnachten mit Frühlingswetter und Spaziergang durch meine alte Heimat Kaiserswerth

Ich hatte ein tolles Jahr.
Es war zwar anstrengend, aber im Großen und Ganzen bin ich ziemlich überwältigt. Ohne meine ganzen Freunde, meine Familie, meine Kinder....wäre es auch nicht nur annähernd so toll gewesen.
31.12.13 11:42
 


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