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Sardinien

In den Sommerferien verschlug es uns für 1 Woche zum Zelten nach Sardinien- dank extrem günstiger Flüge trotz Hochsaison. Schnell stellten wir fest, das Camping das Einzige war, was unser schmales Budget zuließ. Das machte aber überhaupt nichts, denn es gibt einfach nichts Unkomplizierteres mit Kindern, als Camping. Doch, wie kommt man vom Flughafen Olbia ohne Leihwagen und Gepäck zum Campingplatz. Eine Freundin mit ihrem Sohn, auf deren Idee das ganze fußte, hörte sich um und tat eine Busverbindung auf, die vom Flughafen bis genau zum Campingplatz fuhr. Also hieß es: Das Gepäck so minimalistisch wie möglich zu halten. Das hieß im Klartext: 4-Mann-Igluzelt in den Koffer, und für jeden ein Campingbett , ein paar leichte Plastikteller, Becher und Besteck. In meinem 65l Rucksack Klamotten für uns 4 plus das übliche Tüddelü auf Reisen. Plus eine Ladung Müsliriegel & Co. Jedes der Kinder hatten in ihrem eigenen Rucksack ihr Spielzeug und noch restliche Anziehsachen. Was braucht man schon für eine Woche am Strand?
Schon der Flug war ein Erlebnis für meine 3. Ihre letzten Flüge waren im Jahr 2009, also schon recht lange her. Am Gate traf ich natürlich meine Kollegen und auf dem Vorfeld dann auch meinen nettesten Pushbackfahrer, der uns noch extra winkte, als er uns bzw. dem Cockpit das Freizeichen gab. Mein Gepäck hatte ich auch suchen lassen, ich wollte ja auch sichergehen, dass es mit an Board war. Der Ramper fand das sicher doof, aber als er mich sah, lachte er und meinte: "Ja Eva, alles dabei!"

Beim Start saß Teresa mit großen Augen und quiekend im Sitz, "Oaaar Mamaaa, das kitzelt ja total im Bauch!!" und während des Fluges konnten wir uns nicht sattsehen an unserer schönen Erde unten, die sich mit blauem Meer und der cruisenden Aida präsentierte.
Angekommen auf dem kleinen Flughafen in Olbia, fischten wir das Gepäck vom Band und warteten noch ca 30min auf den Bus, der direkt am Terminal abfuhr. Die Fahrt dauerte ca 45 Minuten und in St.Lucia di Siniscuola erwarteten und schon unsere Freundin mit Sohn, die amTag zuvor schon angekommen waren, allerdings ohne Gepäck, das leider in Düsseldorf stehenblieb, aber das hatte ich dann dabei.
Pizza essen, Zelt aufbauen, kurz einrichten, Badezeug an und ab ins Meer. Und das war unsere Woche. Essen, schlafen, Strandleben, reden, lachen. Schnell geschlossenen Kontakte genießen, das italienische Treiben beobachten. Die vielen Blautöne bewundern. Sonne tanken. Und einfach glückliche Kinder beobachten.
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Costa Smeralda...einfach wunderschön!


Im Inland auf dem Dorf an einer Bushaltestelle

Strandbier

Abendstimmung in St. Lucia

Dorfkirche

Im Hintergrund die 3 Wasserratten, in den Wellen tobend, danke Exmann, gute Wassererziehung!


Eis, Eis, Eis!


Sardinien, wilde mediterrane Schönheit!


Es war eine wunderbare Woche. Wir hatten das dringend nötig. Und hat einfach nur gut getan, Sonne zu tanken und die Seele baumeln zu lassen. Ich hab übrigens jede Nacht freiwillig vor dem Zelt unter freiem Himmel geschlafen.
17.10.14 21:22


Projekt Haus ad acta

Das einst gemeinsame Haus wurde versteigert. Und ein Traum von einem Altbau, ein Traum der geplatzt ist. Ok, eine Belastung ist auch weg. Ich kann bis heute nur sehr schlecht dran vorbeiradeln oder gehen. Es ist irgendwie immer noch mein Haus. Und jetzt wird (hoffentlich) jemand anderes damit glücklich. In unseren Badentwürfen. In unserem grandios ausgebauten Dachstuhl. In den 3 Kinderzimmern, welche sich unsere Kinder selbst aufgeteilt hatten. Auf dem antiken Holzdielenboden von 1905. Auf dem alten Terazzoboden im Eingangsbereich. Es tut immer noch weh und kommt mir so ungerecht vor. Aber dennoch, ich halte mich daran fest, dass irgendetwas anderes für uns sein wird. Es war unser gemeinsames Haus, und "gemeinsam" gibt es nun schon lange nicht mehr. Einziger Trost daran ist, niemand von uns wird darin wohnen, weder er noch ich. Tut mir einfach leid für die Kinder, die jahrelang wie die Karotte vor der Nase des Hasens gehalten bekommen haben:"Jaaa, bald habt Ihr Euer eigenes Zimmer!"
Ich weiß bis heute nicht, was dieses Haus für eine Aufgabe in unserem Leben darstellen sollte. Es hat uns Nerven gekostet und war vielleicht eine Nummer zu groß für uns. Obwohl wir durch zahlreichste Kontakte zu Handwerkern es locker fertig bekommen hätten, wenn....ja wenn da nicht diese dauernde Streiterei gewesen wäre. Über wer macht was und wieso machst Du nicht das und das. Es wurde als Macht- und Druckmittel benutzt. Ich hatte immer versucht, es als unsere (letzte) Chance zu präsentieren. So sah ich das auch, bis fast zuletzt.
Aber nun ist es weg. Unser Weg sollte bis zur Zwangsversteigerung gehen. Es war nicht besonders schön, das mitzuerleben. Ich hatte keine Möglichkeit, es alleine zu halten.
Als es dann an dieses Ehepaar wegging und die Versteigerung zu Ende war, hab ich geheult. Der Ex musste zwischendurch den Raum verlassen, weil er es auch nicht aushielt. Vor uns lag unser gesamtes Scheitern. Wir hatten es nicht geschafft, unseren Kindern eine sichere Familie geschweige denn ein schönes Heim fertig zu stellen.
So ist das. Ich bemühe mich, das Kapitel abzuschließen. Es fällt mir schwer, obwohl es nur Steine sind. Es ist das Symbol für unsere private Katastrophe.
Aber der Klotz am Bein ist weg, das geplatzte Darlehen gelöscht. Als letztes gemeinsames "Gut" sind nun nur noch die Kinder übrig.
Zu Hause ist da, wo ich bin. Zu Hause ist da, wo man sich niederlässt, egal ob Zelt in den Ferien, oder 3-Zimmer-Wohnung oder ein Blätterdach im Wald.
17.10.14 20:13


Südliches Afrika, ein Eindruck




Bitte durchklicken, ab hier geht es los, ich bekomme es gerade per Smartfone nicht besser hin!2re2li Flickr Fotostream, bitte linken Pfeil klicken! Der Flug mit dem A380 ab London ist der Anfang.
18.5.14 11:58


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